Zum Inhalt springen

Frankfurt: Scheinfirma soll Drogengelder des Nordsee-Kartells gewaschen haben

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Geschäftsführung einer Import-Export-Firma mit Sitz im Frankfurter Bankenviertel. Der Vorwurf: Über Scheinrechnungen für angeblichen Maschinenhandel sollen mehrere Millionen Euro aus dem europäischen Kokainhandel in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust worden sein.

Nach Erkenntnissen der Ermittler bestehen Verbindungen zu dem bereits in den Niederlanden und Belgien aktiven Nordsee-Kartell. Die Firma soll als eine von mehreren Waschstationen innerhalb eines größeren, europaweiten Firmengeflechts fungiert haben.

Die Staatsanwaltschaft hat Konten in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro einfrieren lassen. Ein Gerichtsverfahren gegen zwei Beschuldigte wird für Anfang kommenden Jahres erwartet.

Hinweis: Dieser Artikel ist ein Beispielinhalt zur Demonstration der Länder-, Kategorie- und Glossar-Verschlagwortung dieses Themes. Namen und Organisationen sind frei erfunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert