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Millionenfund im Hafen von Rotterdam: Ermittler zerschlagen Teil des Nordsee-Kartells

Im Hafen von Rotterdam haben Zollbeamte gemeinsam mit der niederländischen Polizei rund 1,4 Tonnen Kokain in einer Ladung Bananenkisten entdeckt. Der Straßenverkaufswert wird von den Behörden auf mehr als 70 Millionen Euro geschätzt. Drei Männer im Alter von 29, 34 und 41 Jahren wurden am Hafenterminal festgenommen.

Nach Angaben der Ermittler soll die Ladung einem Netzwerk zuzuordnen sein, das intern als „Nordsee-Kartell“ geführt wird. Die Organisation gilt als eine der aktivsten Gruppierungen im europäischen Kokainhandel und soll neben Rotterdam auch über Verbindungen zum Hafen von Antwerpen verfügen.

„Wir sehen hier ein arbeitsteiliges Netzwerk, das Logistik, Tarnfirmen und Geldwäsche über mehrere Länder verteilt“, sagte ein Sprecher der Rotterdamer Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an, weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen.

Hinweis: Dieser Artikel ist ein Beispielinhalt zur Demonstration der Länder-, Kategorie- und Glossar-Verschlagwortung dieses Themes. Namen und Organisationen sind frei erfunden.

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