Ein 45-jähriger Mann wurde am 17. September 2026 von Spanien an die Niederlande ausgeliefert, um sich dort wegen der Vorbereitung der Einfuhr von Kokain aus Südamerika, der Beteiligung an organisierter Drogenkriminalität und der Geldwäsche der Erlöse zu verantworten. Nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft (OM) wurde der Mann am 29. Juni 2026 in Estepona, Spanien, zusammen mit vier weiteren Verdächtigen, darunter sein 22-jähriger Sohn, festgenommen.
Ermittler der Einheit „Landelijke Opsporing en Interventies“ (LO) der Nationalpolizei, die der Generalstaatsanwaltschaft unterstellt ist, werfen der Gruppe vor, mehrere Millionen Euro an Drogengeldern durch Immobilieninvestitionen an der spanischen Costa del Sol gewaschen zu haben, die auf den Namen des Sohnes registriert waren. Für zwei der anderen im Juni festgenommenen Verdächtigen ist am 5. Oktober eine Vorverhandlung vor dem Amtsgericht Dordrecht angesetzt; zwei weitere wurden inzwischen freigelassen.
Der ausgelieferte Verdächtige soll am 20. September 2026 vor einem Untersuchungsrichter in Rotterdam erscheinen.
Quelle: Openbaar Ministerie (niederländische Staatsanwaltschaft), offizielle Pressemitteilung vom 18. September 2026.