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Die Wiener Straßenkriminalitätsabteilung beschlagnahmt rund 18 Kilogramm Drogen und nimmt zwei Männer fest

Beamte der Wiener Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), haben am 16. September 2026 im 2. Wiener Bezirk einen Drogenhandel zerschlagen, dabei fast 18 Kilogramm Betäubungsmittel beschlagnahmt und zwei Männer wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen.

Nach Angaben der Landespolizeidirektion Wien begann der Einsatz, als Beamte der EGS einen 37-jährigen Mann bemerkten, der sich in diesem Bezirk verdächtig verhielt. Beamte in Zivil behielten ihn im Auge und beobachteten, wie er einen Rucksack aus einer Wohnung holte und ihn anschließend einem 32-jährigen Mann übergab, der in der Nähe in einem Auto wartete. Die Polizei hielt das Fahrzeug sofort an. Im Rucksack fanden sie 1.063,6 Gramm Marihuana, was zur Festnahme des 32-jährigen Fahrers, eines österreichischen Staatsbürgers, noch vor Ort führte.

Die Beamten richteten ihre Aufmerksamkeit dann auf den 37-Jährigen, einen albanischen Staatsbürger, der den Rucksack übergeben hatte. Als die Polizei versuchte, ihn festzunehmen, leistete er Widerstand, und die Beamten mussten körperliche Gewalt anwenden, um ihn unter Kontrolle zu bringen, bevor er festgenommen werden konnte.

Die Festnahme der beiden Männer führte zu einer Durchsuchung der Wohnung, aus der der Rucksack sichergestellt worden war, sowie zu weiteren Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Fall. Insgesamt stellten die Ermittler Folgendes sicher:

  • 16.952,4 Gramm Marihuana aus den Durchsuchungen der Wohnungen sowie die 1.063,6 Gramm, die im Fahrzeug gefunden wurden – damit beläuft sich die Gesamtmenge an beschlagnahmtem Marihuana auf rund 18 Kilogramm
  • 1.496,7 Gramm Kokain
  • 58,8 Gramm Kristallmethamphetamin
  • 160 € in bar
  • Mehrere Mobiltelefone, die die Ermittler im Rahmen der laufenden Untersuchungen zur Lieferkette hinter der Beschlagnahme untersuchen

Beide Männer wurden im Anschluss an die Aktion vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen. Die Wiener Landespolizeidirektion gab keine weiteren persönlichen Angaben zu den beiden Verdächtigen bekannt, was der in Österreich üblichen Praxis entspricht, Personen, die noch nicht rechtskräftig verurteilt sind, nicht namentlich zu nennen.

Der Fund ist eine von mehreren umfangreichen Drogenbeschlagnahmungen, die die Wiener EGS-Einheit allein im September 2026 gemeldet hat, was die anhaltende Konzentration der Spezialeinheit auf Straßenhandelsnetzwerke widerspiegelt, die Marihuana, Kokain und synthetische Drogen wie Crystal Meth durch die Hauptstadt schleusen. Das Vorhandensein von drei verschiedenen Substanzen – Marihuana in großen Mengen, eine beträchtliche Menge Kokain und Crystal Meth – bei einer einzigen Beschlagnahme deutet auf eine Lieferkette hin, die mehrere Segmente des Wiener Drogenmarktes bedient, und nicht auf einen Handelsring, der nur eine einzige Substanz vertreibt.

Die EGS ist eine Spezialeinheit der Wiener Polizei, die speziell für die Bekämpfung der sichtbaren Straßenkriminalität, einschließlich des offenen Drogenhandels, zuständig ist und regelmäßig Überwachungsaktionen durchführt, wie sie zu den Festnahmen am Freitag geführt haben. Ihre Beamten arbeiten eng mit der Wiener Staatsanwaltschaft zusammen, die über weitere Anklagen gegen die beiden Männer gemäß dem österreichischen Suchtmittelgesetz entscheiden wird.

Wie im österreichischen Strafverfahren üblich, gilt für beide Verdächtigen die Unschuldsvermutung, bis ein Gericht ein rechtskräftiges Urteil gefällt hat. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war noch kein Verhandlungstermin bekannt gegeben worden.

Diese Beschlagnahme reiht sich in eine Serie von Drogenrazzien ein, die die Wiener Polizei in der zweiten Septemberhälfte 2026 durchgeführt hat, und unterstreicht das Ausmaß des Drogenhandels, mit dem die EGS und andere Spezialeinheiten in der Hauptstadt weiterhin konfrontiert sind – vom Cannabisanbau über den Straßenhandel bis hin zum Handel mit härteren Substanzen wie Kokain, Heroin und Crystal-Methamphetamin.

Nach dem österreichischen Suchtmittelgesetz werden der unerlaubte Besitz, die Herstellung und der Handel mit Betäubungsmitteln mit Strafen geahndet, die stark von der Menge abhängen. Straftaten, bei denen es um eine „große Menge“ einer kontrollierten Substanz geht – eine Schwelle, die Kokain, Crystal Meth und Cannabis jeweils im Bereich von mehreren Kilogramm überschreiten –, können zu Freiheitsstrafen von einem bis zu zehn Jahren führen, wobei die Strafen erheblich länger ausfallen, wenn die Straftat im Rahmen einer kriminellen Vereinigung begangen wird oder besonders große Mengen betroffen sind. Angesichts des Gesamtgewichts an Marihuana, Kokain und Crystal Meth, das am 16. September im 2. Bezirk sichergestellt wurde, ist davon auszugehen, dass die Ermittler eher Anklage wegen schwerwiegenden Handels als wegen einfachen Besitzes erheben werden.

Der Fall veranschaulicht zudem ein wiederkehrendes Muster, das Wiener Ermittler im Jahr 2026 festgestellt haben: Beschlagnahmungen von Mischsubstanzen, bei denen über eine einzige Lieferkette Cannabis zusammen mit härteren Drogen wie Kokain und Methamphetamin gehandelt wird, was auf zunehmend konsolidierte Vertriebsnetze hindeutet, die eher von gewöhnlichen Wohnwohnungen als von speziellen Drogenhäusern aus operieren. Die Polizei hat nicht bekannt gegeben, ob der Fall mit einer umfassenderen organisierten Handelsstruktur in Verbindung steht, und die Ermittlungen zur Herkunft der beschlagnahmten Betäubungsmittel sowie zum Eigentümer der Wohnung, in der diese gelagert wurden, dauerten zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.