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Deutsches Gericht verhängt lange Haftstrafen gegen internationalen Drogenring

Seized cocaine, Zollfahndungsamt Essen
Photo: Zollfahndungsamt Essen (official customs press photo)

Ein Landgericht hat fünf Mitglieder eines internationalen Drogenhandelsnetzwerks zu Freiheitsstrafen zwischen dreieinhalb und zehn Jahren verurteilt, wie das Zollfahndungsamt Essen am 17. September 2026 mitteilte. Die am 14. September verkündeten Urteile bilden den Abschluss des Verfahrens gegen eine zwölfköpfige Gruppe, die nach Angaben der Behörden einen organisierten, grenzüberschreitenden Drogenhandel betrieben haben soll.

Zollfahnder, die mit der Staatsanwaltschaft Duisburg zusammenarbeiten, führen den Fall auf eine koordinierte Strafverfolgungsmaßnahme im Oktober 2024 zurück. Im Zuge der Ermittlungen beschlagnahmten die Beamten mehr als sieben Tonnen Cannabis, über 500 Kilogramm Kokain und Methamphetamin, rund 2.000 Liter Flüssigkeit zur Herstellung synthetischer Drogen sowie Mengen an Ecstasy, LSD, Ketamin und mit Cannabis versetzten Süßigkeiten. Erlöse in Höhe von mehr als 450.000 Euro wurden beschlagnahmt. Sieben weitere Mitglieder derselben Gruppe wurden im April 2026 in separaten Verfahren verurteilt.

Das Gericht stellte fest, dass die Angeklagten maßgeblich am organisierten internationalen Import und Verkauf von Betäubungsmitteln beteiligt waren. Der Fall ist Teil einer umfassenderen Strafverfolgungsmaßnahme gegen Drogenhandelsnetzwerke, die in und über Nordrhein-Westfalen operieren.

Quelle: Zollfahndungsamt Essen, offizielle Pressemitteilung vom 17. September 2026.