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Bis auf einen sind alle 33 Verdächtigen im Zusammenhang mit der tödlichen Schießerei in Overasselt in Haft

Ein niederländisches Gericht hat angeordnet, dass 32 von 33 Verdächtigen, die im Zusammenhang mit einer tödlichen Schießerei in Overasselt inhaftiert sind, in Untersuchungshaft bleiben müssen, teilte die Staatsanwaltschaft (OM) am 18. September 2026 nach einer Anhörung zur Überprüfung der Untersuchungshaft (Raadkamer) mit. Ein Verdächtiger wurde freigelassen, ohne vor Gericht zu erscheinen.

Die Verdächtigen im Alter von 18 bis 31 Jahren stammen aus verschiedenen Teilen der Niederlande, Frankreichs und Belgiens – darunter sechs aus dem Raum Amsterdam, fünf aus Marseille sowie weitere aus Hoorn, Capelle aan den IJssel, mehreren französischen Städten und Vilvoorde in Belgien; zwölf haben keinen festen Wohnsitz, und zwei sind französische Minderjährige, deren Personalien nicht bekannt gegeben wurden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft geht es in dem Fall um Mord, versuchten Mord an Polizeibeamten, illegalen Waffenbesitz und Vorbereitung auf Gewalttaten, nachdem bei einem Vorfall ein Sicherheitsbeamter getötet und Schüsse auf die herbeigeeilten Polizeibeamten abgegeben worden waren.

Das Gericht sah ausreichende Gründe dafür, die 32 Verdächtigen während der laufenden Ermittlungen in Haft zu belassen; ein Termin für die erste Hauptverhandlung steht noch nicht fest, und laut Staatsanwaltschaft sind weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.

Quelle: Openbaar Ministerie (niederländische Staatsanwaltschaft), offizielle Pressemitteilung vom 18. September 2026.